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Liebe Oldtimerfreunde,

hier in unserem “Lexikon” sammeln wir alles für uns Interessante und Wissenswerte rund um das Thema Oldtimer.

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Abreißkerze
Die Abreißkerze ist eine Zündvorrichtung, die vor 1914 bei vielen Motoren verwendet wurde. Kam es zum Stromfluss mittels Verteiler, wurde ein Elektromagnet mit Strom versorgt. Der sogenannte Anker, der sich im Verbrennungsraum befand, hob sich und der entstehende Lichtbogen zündete das Benzin-Luft-Gemisch.

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B

Blower
Englische Bezecihnung für Kompressor.

BSW (Berlin-Suhler Waffen-und Fahrzeugwerke)
Am 1. Februar 1934 wurde die Firma von Simson & Co. in Berlin-Suhler Waffen- und Fahrzeugwerke Simson & Co. umbenannt. Als Fabrikzeichen bzw. Handelsname erschien von nun an BSW, die Anfangsbuchstaben der ersten drei Worte im neuen Firmennamen. Die völlige Enteignung strengte man durch einen politisch geführten Prozess an, so dass den Simsons im Februar 1936 nur noch die Flucht ins Ausland blieb. Nach diesem Willkürakt passte den Thüringischen Reichsstatthalter und Nazi-Gauleiter Fritz Sauckel der Name Simson nicht mehr ins Bild. Daher betrieb er die abermalige Umbenennung in Berlin-Suhler Waffen- und Fahrzeugwerke GmbH, zu der es am 10. Dezember 1935 kam. 1937 die Einverleibung in die Weimarer Wilhelm-Gustloff Industriestiftung.

BSW Modell 100

Unter den neuen Vorzeichen kam es 1936 wiederum zu Erwägungen, Motorfahrräder herzustellen. Bis zum Jahresende wurden fünf Prototypen mit einem 98-cm³-Zweitaktmotor von Fichtel & Sachs gebaut und erprobt. Diese Neukonstruktion war weitgehend ein Konfektionsmodell. Lediglich Fahrzeugrahmen mit Gepäckträger und Lenker stammten von BSW. Motor, Auspuff, Armaturen für Lenker und Schaltung sowie Vorder- und Hinterrad kamen von Fichtel & Sachs. Pressstahl-Vorderradgabel, Tank, Schutzbleche, Sattel und Beleuchtung lieferten andere Firmen. So konnte ohne größeren Aufwand im Frühjahr 1937 die Serienproduktion des Motorfahrrades mit der Typenbezeichnung BSW Motor-Fahrrad Modell 100 anlaufen.

Bis zur Produktionseinstellung 1940, als im ehmaligenSimsonwerk die Kriegswaffenproduktion auf ein Maximum stieg verließen ca. 8800 Motorfahrräder den Betrieb. Aus Werksunterlagen ist zu entnehmen, dass 1939 die Jahresproduktion 2882 Motorfahrräder betrug, 1940 noch 1550 und 1941 nur noch 10. Bis August 1939 wurden fast alle BSW-Motorfahrräder mit silbergrauer Lackierung und blauer Absetzung versehen, nur eine geringe Stückzahl erhielt seinen schwarzen Lack mit hellblauer und weißer Linierung.

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C

Cabrio-Limousine
Die Cabrio-Limousine ist eine früher sehr beliebte Karosserieform. Bei der Cabrio-Limousine entspricht die Seitenlinie der einer Limousine, während das Dach aus einem großflächigen Verdeck besteht. Bei einer Cabrio-Limousine kann also das Dach komplett zurückgeklappt oder eingerollt werden, der Rest bleibt stehen

Cotal-Getriebe
Dies ist ein elektromagnetisch geschaltetes Vorwählgetriebe des französischen Herstellers Cotal.

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D

De-Dion-Achsen
Eine nach Albert De Dion benannte Achskonstruktion, bei der das Differenzial anders als bei Starrachsen am Rahmen verschraubt ist. Dadurch ist die ungefederte Masse wesentlich geringer. Die Räder werden über Antriebswellen angetrieben.

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E

EMW
Nach 1945 wurde im BMW-Werk in Eisenach die Produktion schnell wieder aufgenommen. Die vor 1945 entwickelten Fahrzeuge wurden anfangs als Awtovelo BMW, ab 1952 dann als EMW verkauft. Das Logo der EMWs war weiß-rot statt weiß-blau. Der EMW 340 wurde bis 1955 21.249 mal als Limousine oder Kombi gebaut, der EMW 327 fand bis 1955 als Coupe oder Cabrio 505 Käufer. Die meisten EMW wurden exportiert, die in der damaligen DDR verbliebenen EMW wurden fast ausschließlich als Dienstfahrzeug oder Taxi genutzt.

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F

Fallbenzin
Fallbenzinsystem, auch Fallbenzin, wird eine technische Lösung im Fahrzeugbau bezeichnet, bei welcher der in einem Verbrennungsmotor verwendete Kraftstoff aufgrund der Schwerkraft vom Kraftstoffbehälter zum Vergaser gelangt. In der Kraftstoffleitung zwischen Tank und Vergaser befindet sich dabei in der Regel eine zusätzliche Vorrichtung zur Unterbrechung des Kraftstoffflusses, die in manueller Ausführung als Benzinhahn bezeichnet wird. Eine solche Unterbrechung ist notwendig, um nach dem Abstellen des Motors ein eventuelles Überlaufen des Vergasers und damit einen Austritt von Kraftstoff in die Umwelt zu verhindern.

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G

Ghia
Giacinto Ghia (1887-1944) war ein italienischer Designer, der überwiegend für Alfa Romeo und Lancia tätig war. Sein in Deutschland bekanntester Entwurf ist der Karmann Ghia von VW.

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H

„Hundeknochen“
Als Hundeknochen wird normalerweise der erste Ford Escort bezeichnet. Der verchromte Kühlergrill wurde flankiert von zwei dicken verchromten Scheinwerferrahmen. Als optische Einheit sah das dann ein bisschen nach Hundeknochen aus. Gleiches gilt für die Heckpartie des Alfa Romeo Giulia (ab 1962).

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I

IFA
IFA steht für Industrie-Vereinigung Volkseigener Fahrzeugwerke. Als IFA F8 und IFA F9 wurden ab 1949 Vorkriegsmodelle von DKW hergestellt.

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J

Jensen
Der Jensen Interceptor war ein Sportwagen der GT-Klasse, den die britische Automobilmanufaktur Jensen zwischen 1966 und 1976 baute. Die Bezeichnung Interceptor hatte Jensen bereits 1950 für einen Vorgänger verwendet, der heute meist als Early Interceptor bezeichnet wird.

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K

KAD
KAD steht für die Oberklassebaureihe von Opel, die aus den Modellen Kapitän, Admiral und Diplomat bestand. Die erste Baureihe (KAD A) wurde von 1964-1968 gebaut, die zweite Baureihe (KAD B) von 1969-1977. Der Opel Kapitän war jeweils die einfache Basisversion, der Opel Diplomat das Topmodell, das als einziges auch mit V8-Motor erhältlich war. Der Opel Admiral war das mittlere Modell. Den Diplomat A gab es auch als Coupe. Es wurde nur 304 mal gebaut und ist heute entsprechend gesucht. Während die KAD-A-Modelle sich äußerlich sehr ähnelten, gab es bei den KAD-B-Modellen unterschiedliche Scheinwerfer und Rückleuchten.

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L

Lotus
1952 gründete der legendäre Colin Chapman (1928-1984) die Lotus Cars Ltd. Erstes Modell war der Lotus 6, den es allerdings nur als Bausatz gab. Chapman war ein genialer Konstrukteur und Verfechter des extremen Leichtbaus. Damit war er sogar in der Formel-1 erfolgreich.

Die bekanntesten Lotus-Modelle sind:

  • der Lotus Elite (988 mal gebaut),
  • der Lotus Seven (1.940 mal gebaut),
  • der Lotus Super Seven (ca. 1.000 mal gebaut),
  • der Lotus Elan (12.224 mal gebaut),
  • der Lotus Europa (9.230 mal gebaut)
  • und natürlich der keilförmige Lotus Esprit (insgesamt 2.718 mal gebaut).

Weniger bekannt sind der Lotus Elan +2, der viersitzige Elan, der 5.200 mal verkauft wurde, der Lotus Elite (2.398 mal gebaut) und der Lotus Eclat (1.299 mal gebaut).

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M

matching numbers
Über die Fahrzeug-Ident-nr. ist nachvollziehbar, welcher Motor, welches Getriebe, sogar welche Karrosserieteile original verbaut waren.
Unter Sammlern zählt eine matching-number naturgemäß höher, da Auslieferzustand (wie mein 356, nebenbei bin ich 2. Besitzer)

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N

NSU
Das Unternehmen firmierte ursprünglich als „Mechanische Werkstätte zur Herstellung von Strickmaschinen“, stellte aber ab 1886 Fahrräder her und war ab 1901 maßgeblich an der frühen Entwicklung von Motorrädern in Deutschland beteiligt. Mitte der 1950er Jahre war NSU nach Stückzahlen der größte Zweiradhersteller der Welt.
Das Kürzel NSU wird noch heute synonym für Neckarsulm verwendet, hier auf einem Straßenschild
Der Name NSU, der ab 1892 als Markenname bzw. Markenzeichen verwendet wurde, ist ein Kurzwort für den Stadtnamen Neckarsulm, der sich wiederum von den beiden Flüssen Neckar und Sulm ableitet, die hier zusammenfließen.

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O

OHC
ohc steht für overhead camshaft und bedeutet obenliegende Nockenwelle

OHV
ohv steht für overhead valves und bedeutet, dass die Ventile sich oberhalb des Brennraums befinden. Die Ventile sind "hängend" angeordnet, also mit dem Ventilteller nach unten verbaut. Derartige Motoren werden auch als kopfgesteuert oder obengesteuert bezeichnet.

Oldtimer
Oldtimer sind Kraftfahrzeuge mit Sammlerwert, die nicht mehr als reine Gebrauchsfahrzeuge dienen, sondern nur zu repräsentativen, spekulativen oder ideellen Zwecken genutzt werden. Es muss sich nicht immer um ein gut erhaltenes oder restauriertes Fahrzeug handeln, auch unrestaurierte und im Originalzustand belassene Autos und Motorräder gehören dazu.
Als Oldtimer gelten in Deutschland laut Fahrzeugzulassungs-Verordnung, die am 1. März 2007 in Kraft trat und die bisherige StVZO ablöste, Fahrzeuge, die vor mindestens 30 Jahren erstmals in den Verkehr gekommen sind, weitestgehend dem Originalzustand entsprechen, in einem guten Erhaltungszustand sind und zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen.

Bitte anklicken!

Oldtimerfreunde Spelle
Eine junge und junggebliebene Truppe aus Spelle (Emsland) und Umgebung mit ordentlich Benzin, Lack und Chrom im Blut, die sich dem “alten Blech” verschrieben hat.

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P

Pagode
Der W 113 ist ein zweisitziges Faltdach-Cabriolet von Mercedes-Benz, das im März 1963 auf dem Genfer Auto-Salon vorgestellt wurde. Es sollte gleichzeitig die Typen 190 SL und 300 SL ersetzen. Wegen seines zusätzlich lieferbaren, nach innen gewölbten Hardtops erhielt er den Spitznamen Pagode. Er wurde in den Versionen 230 SL (1963–1967), 250 SL (1967) und 280 SL (1968–1971), wahlweise mit Schalt- oder Automatikgetriebe insgesamt 48.912 mal gebaut.

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Replica
Als Replica wird der Nachbau eines zumeist bekannten Sportwagens bezeichnet. Es gibt viele Hersteller, die sich darauf spezialisiert haben. Replicas sind oft nicht vom Original zu unterscheiden. Einige sind selbst schon Oldtimer. Besonders beliebt sind Replicas der AC Cobra und des Porsche Speedster die öfters auf VW Käfer-Basis aufgebaut werden.

Riley
Riley war ein englischer Automobilhersteller, der sich auf die Herstellung von Sportwagen spezialisiert hatte und bis 1939 als eigenständiges Unternehmen existierte. Als Marke bestand der Produktname bis 1969.

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Sedan
Dies ist der amerikanische Begriff für Limousine.

„Sonnenrad“
Dies ist das Zahnrad im Zentrum eines Planetengetriebes um das die Planetenräder "kreisen

 „Schneewittchensarg“
Als Schneewittchensarg wird der Volvo P 1800 ES wegen der Form seiner verglasten Heckklappe bezeichnet. Zwischen 1971 und 1973 wurden nur 8077 Autos produziert.

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T

Tiefensteuer

Käfer mit Tiefensteuer: Aufnahme des von Kamei-Gründer Karl Meier erfundenen Tiefensteuers. Bereits 1953 hatte er damit den ersten Spoiler an einem Serienfahrzeug montiert - der Markt war jedoch noch nicht reif dafür.

Lexikon11

Thermosiphon-Kühlung
Hierbei handelt es sich um ein Röhrensystem, bei dem erwärmtes Wasser infolge seiner Dichte-Veränderung nach oben steigt und luftgekühltes Wasser an seine Stelle tritt, so dass ein ständiger Kreislauf entsteht.

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Unterdruck Scheibenwischer
Neben den elektrischen Scheibenwischern gab es auch Unterdruck betriebene Scheibenwischer. Der Unterdruck wurde durch den laufenden Motor erzeugt.

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V

Vis-à-vis
…ist ein Wagen mit gegenüberliegenden Sitzbänken. Diese Sitzanordnung gibt es bei Kutschen, Eisenbahnwaggons und frühen Automobilen. Der Begriff kommt aus dem Französischen und bedeutet wörtlich „von Angesicht zu Angesicht“.

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W

Weltkugel-Taunus
Der Ford P1 war die erste Neukonstruktion eines PKW nach dem Zweiten Weltkrieg, der von den deutschen Ford-Werken produziert wurde. Das Fahrzeug der unteren Mittelklasse wurde zwischen 1952 und 1962 als Taunus 12M (werksintern G13) angeboten. Zwischen 1955 und 1959 war er auch mit stärkerem Motor als Taunus 15M (werksintern G4B) erhältlich.

Wulst Reifen
Der Reifen / Wulst , auch Reifenfuß genannt, ist der Reifeninnenring hält den Pneu fest auf der Felge. Der Wulst presst sich fest gegen das Felgenhorn. Der Reifenwulst ist sehr stabil ausgeführt und enthält einen oder mehrere Kerne aus Stahldraht, den sogenannten Wulstkern. Über dem Wulstkern befindet sich der Kernreiter aus Gummi. Die Fäden der Karkasse umlaufen den Wulstkern und das Ganze ist gummiummantelt.

Winker
Winker waren mechanische  betriebene Fahrtrichtungsanzeiger (Blinker) an Automobilen und sind  die Vorläufer des Blinkers. Die Winker waren zum Beispiel bis 1963 an Neuwagen in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen.

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Youngtimer
Als Youngtimer werden die Autos bezeichnet, die zwischen 20 und 30 Jahren alt sind. Youngtimer sind also die kommenden Oldtimer. Ein Grund für die große Beliebtheit von Youngtimer sind die relativ günstigen Preise.

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Zentralverschluss
Der Zentralverschluss ist eine Vorrichtung, die einen schnellen Radwechsel ermöglicht. Weil nur eine zentrale Schraube statt der sonst üblichen 4 oder 5 Schrauben gelöst werden muss, fand der Zentralverschluss besonders im Rennsport Verwendung. Wegen der besonderen Optik war der Zentralverschluss auch bei zivilen Sportwagen sehr beliebt.

ZIS
Der ZIS-112 von 1951 war ein sowjetisches Traumauto ( aber kopiert vom amerikanischem Unikat Buick le Sabre)
Die Bodenrakete lief 204 km/h! Das behauptete jedenfalls das Parteiblatt Prawda, und das musste es ja wissen. Sechs Meter lang, zweieinhalb Tonnen schwer, Achtliter-V8 mit 182 PS – sowas konnte nur ein Beweis für die Überlegenheit der sowjetischen Kraftfahrzeugindustrie sein.
Es bot aber lediglich nur 3 Sitzplätze!!

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Quellenverzeichnis: Oldtimermarkt, Wikipedia, Oldtimerlexikon.de, Spiegel.de, Facebook, Auto Bild Klassik, British Classics, Oldtimerszene Brandenburg, Carsablanca

... wird laufend erweitert!

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